Geboren
1946 bei Wien
Nach dem Abitur zwei Semester Uni Köln
Zwei Semester Werkkunstschule Krefeld
Neun Semester staatliche Kunstakademie Düsseldorf bei
Karl Bobeck
Eigene Schwerpunkte in Fotografie, Zeichentrick und Stummfilm
Gruppenausstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle und
Teilnahme an den Oberhausener Kurzfilmtagen
Sechs Semester FU Berlin
In der theoretische Auseinandersetzung mit der antiseptischen
Ästhetik
Hegels und dem realen weltstädtischen Leben zwischen
Kriegstrümmern
und Mauer in Berlin offenbarte sich immer mehr, der für
mich schwer zu
vereinbarende Widerspruch dieser unterschiedlichen Erlebensformen.
Meine fotografische Dokumentation der Trümmerarchitektur
und die
Aufarbeitung der Fundstücke des Berliner Sperrmülls
bestätigten meine
zunehmende Neigung zur Handarbeit. Die Aufarbeitung von polierten
Möbeln des Biedermeiers und Art Decos über viele
Jahre zeigte, dass
zwischen handwerklicher Sorgfalt und der Qualität eines
Produktes meist
ein Zusammenhang ist. Auftragsarbeiten nach Kundenwunsch und
neuartige
Materialien verführten Mitte der 90ger Jahre zu eigenen
Entwürfen. Bei der
Umsetzung meiner Ideen stellte sich schnell heraus, dass die
Verwendung
des Werkstoffes Holz allein oft nicht zur Lösung der
mechanischen
Anforderungen reichte. Da die meisten meiner Entwicklungen
zerlegbar
und/oder mehrfach verstellbar sind, wurde die Fähigkeit
zur Bearbeitung
von Buntmetallen und Stählen zwingend. In meinen Entwürfen
finden sich
im ästhetisch und mechanisch relevanten Bereich selten
Fertigprodukte.
Bis heute kommt bei der Entstehung eines Produktes von der
Idee bis zur
Fertigung eines Prototypen alles aus einer Hand.
Viele meiner Entwicklungen sind auf verschiedene Weisen geschützt.
Selbstverständlich plane und fertige ich auch nach Kundenwünschen.
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